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Türkeiurlaub

am 02.06. 2011 Bilder von Winfred´s Türkeiurlaub eingefügt

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Großbritannien 2008

England, Wales immer wieder. Aber Schottland, nein Danke, zu nass, zu kalt, zu kaputt. Nichts von heiler Welt.Die Küsten sind noch ok. Aber im Land werden radikal Wälder abgeholzt. Huntertauende von Schafen fressen alles ab, den Rest tun die Millionen von Kanninchen.

Fotografiert haben wir trotzdem, es gab ja auch schöne Ecken....

 

So, dass war die Überfahrt nach Dover. Deutschland erstickt in Hitze, England in leichten Wolken. Wunderbar für eine Rundreise, so macht Reisen Spaß!

Tag 1: Canterbury, Winfred auf englischen Rasen! Uns gefällt do richtig die Architektur in England. Wir waren uns einig, wenn wir noch einmal bauen würden, dann im englischen Stil. Aber da wir nicht mehr bauen...

Die Schüler oder Studenten hatten irgendein Abschlußfest. Es hat uns doch sehr die Tradition der Schulen beeindruckt, wenn wir auch nicht wußten worum es geht :( Allerdings haben wir später von Therese erfahren, dass nur die Privatschulen gute Schulen sind und die Schüler an staatlichen Schulen doch ein wenig diskiminiert sind....

Die Cathedrale von Canterbury. Ein sehr beeindruckendes Bauwerk.

Tag 2: Cambrigde (Ich hoffe ich schreibe die Namen alle richtig, wenn nicht, bitte ihr verzeiht mir, hab keine Lust die Karte zu holen)

In Cambridge war Tag der offenen Tür. Wir konnten in alle Universitäten hinein. Man fühlte sich das Buch von Harry Porter zurückversetzt. Früher dachte ich immer: " Wo hat die Rowling die Fantasie her?" Nichts ist, die hat dort sicher als Putzfrau gearbeitet, sich alles gemerkt und ein wenig die Bilder in Bewegung gebracht! (Ach, warum konnte ich nicht als Putzfrau in Cambrigde einen Job finden...)

Abends auf dem Campingplatz, bei einem Glas Wein... Winfred mit Eierlikör!

 

Tag 3: Lincoln, die Cathedale war der Wahnsinn. Hier sollen auch Szenen vom "Sakrileg" gedreht worden sein. An diesem Tag ist mir zum ersten mal die ausgesprochene Freundlichkeit der Engländer aufgefallen. Diese Cathedrahle ist unvorstellbar groß. Überall stand Personal die alle möglichen Fragen der Besucher beantworteten. Leider ist ja bekanntlich unser englisch eher schlecht, aber die waren so lieb und haben sich so bemüht. Fand ich toll. In der Schatzkaammer wurden uns alle deutschen Stücke gezeigt, später gingen wir in einem Nebenraum, ein älterer Herr betete gerade, deshalb sind wir lieber wieder heraus, aber er bemerkte uns und machte uns darauf aufmerksam, dass die Holzvertäfelung im Mittelalter in Nürnberg hergestellt wurde.

 

Als wir so um die Cathedrale herum wanderten und uns gegenseitig fotografierten, hielt ein älterer (so ca. 65-70 Jahre) Herr mit seinem Porsche an, fragte uns ob er uns zusammen fotografieren soll. "Yes, thank you!" Da legte der sich auf die Straße um die Cathedrale bis oben (was leider nicht ging) auf das Bild zu bekommen. Das war wieder so ein Tag, wo ich dachte, lerne doch besser englisch....

Nächstes Ziel: Nottingham

Robin Hood ist da überall, hier eine Aufnahme aus dem Sherwood Forrest.

Einschließlich Winfred, am Baum gefesselt! Der Wald ist herrlich und man könnte stundenlang darin spazieren gehen, die Zeit hatten wir nicht, wir wollten ja noch nach Durham zu Therese und diesem Studentenfest mit lecker gegrilltem zum Abendbrot. Also rauf auf die Autobahn, es waren nur noch 250 km und wir hatten 4 Stunden Zeit, also locker zu schaffen....bis zum Stau...stehender Verkehr. Da haben wir der Madam Navigation gesagt "Autobahnen meiden", sie führte uns sehr gut um den Stau....aber die Zeit. Jedenfalls kamen wir so gegen 19.00 Uhr in der Uni an. Hungrig zum Studentenfest, Essen war alle... Therese fragte herum, wo ist das Essen hin..."aufgegessen".

So sehen satte Studenden in Durham aus und hungrige Gäste. Wir haben es überlebt.

Tag 4: Schluss mit lustig! Regen, den ganzen Tag. Wir waren mit Therese und Matt in einem riesigen Park (Cragsite) mit einem alten englischen Landhaus, noch im Stil des vergangenen Jahrhunderts eingerichtet. So wie ich es verstanden habe, hat es die letzte Besitzerin dem National Trust vermacht, weil sie keine Erben hatte. Nicht ein einziges Bild haben wir gemacht, es hat gegossen wie aus Kannen und in dem Landhaus war fotografieren verboten. Der Tag war der Hammer, Therese und Matt haben sich so gefreut mit uns etwas zu unternehmen, es ging gar nichts. Na jedenfalls sind wir zu IKEA Kaffee trinken gegangen, da war es warm und trocken.

Abends hat Thereses Clique für uns gekocht: Gulietta aus Italien, Matt aus England, Jan aus Dresden, Therese aus Norwegen und Marie aus Schottland. Das Essen war total lecker, es kamen dann auch noch der Rest der Mannschaft:

Wir haben uns in der Gruppe so richtig wohl gefühlt. Es war als ob wir die alle schon ewig kannten, es wurde sich in den unterschiedlichsten Sprachen unterhalten, uns wurde alles übersetzt, irgendeiner nahm sich immer die Zeit. War ein wunderschöner Abend.- Danke an euch in Durham!!!!! Ihr seid die Besten!!!-

Tag 5: Wir sind mit Therese zur Cathedrale von Durham. Da befindet sich auch ihre Uni. In der Cathedrale wurden Teile von Harry Porter gedreht.

ile der Uni in Durham. Therese sagt, schön sind ja die Gebäude, aber sehr zugig sind die Jahrhunderte alten Fenster und es ist sehr sehr kalt. Sie hätte noch nie so gefroren wie in dem Jahr in Durham. Die Engländer und Schotten sind allerdings im Winter auch in kurzem T-Shirt gekommen....schon bei dem Gedanken friert es mich.

Nun heißt es Weiterreise nach Schottland. Regen ist jetzt angesagt. Mist. Kälte ja, aber Regen...., was solls.

Erster Eindruck von Schottland:

Kalt...Regen...schnell weiter, das Wetter wird bestimmt besser....

Highland Games in Five. Es war schon lustig, aber auch kalt und Regen, also weiter.

Tag 6: Die Schottischen Highlands

Eigentlich sind es nur die von den unzähligen Schafen kahlgefressenen Berge. Und was die Schafe übriglassen fressen dann die Millionen von wilden Kanninchen. Es ist unglaublich was es in Großbritannien für viele Kanninchen gibt, plus Golfplätze. Ich glaube jeder Schotte hat seinen eigenen 18-Loch Golfplatz!

Dieses Bild soll Mitleid erregen. Ich friere, es regnet, hätte ich doch lieber meinen dicken Wintermantel mitgenommen. Decke über die Beine, ach ja...

Allerdings vermute ich, dass es in Schottland immer so ist. Wenn ich in den Souvenierläden mich so umgeschaut habe. Nichts da vom dünnen Träger Top mit Bild von Schottland für 5 Pfund. Da hing Jack Wolfskin für 200 Pfund, alles für den angenehmen schottischen Spaziergang am Nachmittag!

Balmoral:

 

Hier waren wir bei Liesbeth in Balmoral zu Besuch. Die einzige Gegend in Schottland mit einem wunderbaren alten Baumbestand. Der Park ist riesig und sehr gepflegt.

Kaffee haben wir auch mit ihr getrunken, hier hat sie uns gerade fotografiert :)

Das Öffnen des Tores in Balmoral nur für uns!!! Ja so ist das, als Gast der Queen.

Dann ging es weiter, ein Nachtquartier auf einen Campingplatz finden. Nebenbei begegnete uns dieses Haus, so richtig süß, oder? Die Schotten und auch die Engländer schmücken wunderschön ihre Häuser. So viele Blumen um Häuser herum, haben wir noch nirgendwo in Europa gesehen. Ich dachte schon immer viele Kübel und Pflanzen im Garten zu haben, es ist gar nichts, im Verhältnis zu den Engländern!

solch romantische, liebevolle kleine Häuser findet man überall in GB

Leider mussten wir an dem Abend die Erfahrung machen, die Schotten sind nicht so freundlich wie die Engländer. Diesen Eindruck bin ich die ganze Zeit in Schottland nicht mehr los geworden, die Schotten sind sind einfach muffliger. Uns Ossi´s wird das ja auch nachgesagt, vielleicht geht es eben den armen diskrimisierten Menschen so, ach ja.....

Wir kamen auf einem Campingplatz an. Da meinte der Verwalter, wir sind ein Wohnmobil, keine Camper und daher dürfen wir nicht bleiben. Obwohl wir ihm zeigten, dass wir keine Küche, keine sanitäre Einrichtungen in unserem Bus hatten, es hat ihn nicht interessiert, wir mussten weg. So ein richtig kleinkarierter Mensch, sicher hat er deutsche Vorfahren. Es war schon spät, Winfred war richtig wütend und wir fuhren los. Routinemäßig deutsch.....das fiel uns erst auf, als auf unserer Spur uns ein Fahrzeug entgegen kam. Mist falsche Fahrbahnseite..... Haarscharf konnte Winfred noch die Spur wechseln. Der Schotte sah es gelassen. So schnell aus der Ruhe lassen sie sich nicht bringen!

Tag 7: Fahrt durch die schottischen Whiskydestillerien (Unmengen dieser Fabriken sieht man. Eine haben wir auch besucht, aber nicht verkostet. Ich trinke das Zeug nicht und Winfred musste fahren. Da es die königliche Destillerie war, haben wir auch eine Flasche gekauft. Therese, die machen wir auf wenn du aus Washington kommst!!!

 

Durch den schottischen Regen durch, kamen wir plötzlich in eine Region, da war ein Regenbogen nach dem anderen. Hier Winfred als goßer Träger des Regenbogens!

 

und diesen Regenbogen fand ich auch noch schön:

Leider regnete es weiter. Winfred wollte für sein seelisches Wohlbefinden eine Tüte Chips, die ich ihm auch genehmigte, da er mir androhte, sonst musst du fahren....also bekam er seine Chips. Er hat sich natürlich gleich die größte Tüte geschnappt, war doch klar.

Na wo wird das wohl gewesen sein? Trotz Regen kamen schöne Bilder dabei heraus.

Ja bei Nessi....

Tag 8: Regen, ich hatte nun endgültig die Nase voll. Ich hatte so ne wut im Bauch. Da habe ich Sonnencreme, Badezeug, Autan mit ( Gegen die Mücken. Diese sollten ja in Schottland besonders schlimm sein, ich wollte schon ein Moskitonetz mitnehmen. Hatte ich als Empfehlung im Internet gelesen. Aber bei der Kälte und dem Regen, nicht einmal die Mücken krochen aus ihren Eiern! Nichts konnte ich gebrauchen, außer Regenkleidung. Die warmen Klamotten waren auch schon fast aufgebraucht. "Winfred, nichts wie raus aus Schottland, in England ist das Wetter bestimmt besser." Klar, Winfred war einverstanden. Ich gab den direkten Weg der Madam Navigation vor und legte mich zurück und schaute die wirklich schöne Natur an. Im Auto war es ja warm und trocken.

Vorbei am Ben Nevis, mit seiner schneebedeckten Kuppe (1343m):

Kurzer Halt in Fort William, das Wetter war zu ungemütlich um länger zu bleiben: Nachdem wir Abendbrot gegessen haben, bummelten wir ein wenig durch die Stadt. Winfred fand in einem Souvenierladen diese Figur. War da der Wunsch Vater des Gedankens????? Muss ich mir doch mal Gedanken machen!

Wie wir so durch die Gegend fuhren, immer Richtung Tarbet, wunderte ich mich doch wieso auf unserer Strecke soviel Wasser und keine Berge sind, ich hatte eigendlich einen Gebirgsweg gesehen, als Schnellstraße. Ich kam dann auf die Idee doch mal auf die Karte zu schauen, um zu sehen welchen Weg Madam Navigation (eigentlich von uns "Tussi" genannt) für uns ausgesucht hat. Es war ein landschaftlich wunderschöner Weg, aber ehr ein Umweg. Ach, dachte ich mir, ist egal wenn dieser Weg länger ist, es ist so schön hier und außerdem wurde nun auch das Wetter besser.

Am Abend suchten wir uns einen Campingplatz. Wir fanden einen wunderschönes romantisches Plätzchen. Ringsherum Berge, überall Schafe die gemütlich ihr Gras fraßen.....und immerzu blöckten. Die Berge hatten ein tolles Echo. Nachts schliefen auch die Schafe, sie sind allerdings sehr....sehr früh munter.....und konnten wieder blöcken!!!!!

zuerst dachte ich es ist Winfred....

Tag 9: Am Morgen brachen wir bei wunderbaren Wetter auf, ich war wieder versöhnt mit Schottland, trotzdem sollte es nun nach England gehen, die Tussi wußte ja den Weg. Nur nach einiger Zeit mussten doch endlich die Berge kommen, wir wollten doch zum Loch Lomond. Ich nahm wieder einmal die Karte um zu schauen und was sah ich. Die Tussi hat sich einen Ort ausgesucht der genauso hieß wie unserer!!! Nur er war an einer anderen Stelle!! Zum Glück war der Umweg nicht zu groß, mein waches Auge hat die Sache rechtzeitig erkannt und Gefahr gebannt!

eine Pause unterwegs...war einfach schön da....

In Inveraray war eine alte Kirche. Wie in fast jeden Ort gingen wir auch in diese. In Großbritannien sind fast alle Kirchen offen. Jedenfalls stand in dieser ein kleiner Weihnachtsbaum mit vielen Zetteln dran. Ich habe ein paar gelesen, es waren Grüße, Wünsche oder Dankesworte. So schickten wir auch an dieser Stelle Sissi Grüße in den Himmel.

Das Wetter wurde wieder schottisch regnerisch... Viele Schotten wohnen in solch kleinen Häuser, oder sind es in Wirklichkeit nur Wochenendhäuser?? Ich weiß es nicht.

Tag 10 Gretna Green.

Sehr schottisch, sehr touristisch, konnten wir uns zwar denken, war aber einfach schön mal da gewesen zu sein. Und es war im Gebäude trocken.

wo immer das auch war. Ich weiß es nicht mehr...leider. Sobald Winfred bereit ist die eine noch fehlende Karte zu holen, finde ich es sicher heraus. Im Moment liegt er noch breit auf seiner Couch!!

Bedgellert, hier an diesem Ort liegt der Hund begraben. Eine Geschichte besagt, ein Vater ging mit seinen Sohn (ein Baby) und seinem Hund auf die Jagd. Er befahl seinem Hund auf das Baby aufzupassen während er jagde. Als er zurückkehrte kam ihm der Hund entgegen mit blutigem Maul und die Babywiege war leer. Ja und da erschoß der Vater den Hund. Plötzlich sah er seinen Sohn, lebend und neben ihm einen toten Wolf. Ja und nun war der Jägersmann ganz ganz traurig, denn sein Hund hatte ja den Wolf und nicht das Baby getötet. Von nun an lachte er niemehr!!! Ja so ist das!!!!

Von nun an auf Königs Artur Wegen. Wir waren in Wales. Wir wollten zu Merlin, nach Camarthen, allerdings wundersam, führte uns unsere Tussi auf diese Burg, obwohl sie diesemal mit dem RICHTIGEN Namen gefüttert wurde. Da uns diese Burg sehr gefiel, entschieden wir, Merlin hat uns selber dahin geführt und die anderen sind alle auf der falschen Fährte, dieses ist die richtige Burg!!

Tag 11: Nach einer Nacht im Hotel, ich hatte von dem Wetter die Nase voll, wollte auch mal gemütlich ohne Regen auf dem Dach schlafen, ging es Richtung Cornwell, weiterhin König Artus. Ein wenig habe ich mich in der Strecke verschätzt, ich dachte es ist kürzer, so dass wir in den nächsten Tagen sehr viel gefahren sind und das bei 2 Euro für den Liter Diesel! bin mal auf die Kreditkartenabrechung gespannt :(

Nun waren wir in Glastenbury, hier liegt er begraben, angeblich, der König Artus. Dieser Ort hat sich voll der Mythologie ergeben und es macht so richtig Spass durch die Kitschgeschäfte zu gehen und hier und da auch etwas zu kaufen. Wir haben eine für Sissi eine Elfe mit einem blauen Herz aus Quarz gekauft. An dem Tag war auch ein kirchlischer Gedenktag der Britten, so dass ein großer Gottesdienst in diesem Ort stattfand. Es war ein sehr schöner Tag mit vielen Eindrücken.

Der magische Berg!

hier ist Arturs Grab!Steht da und hat uns der Mönch erzählt

Der Mönch wollte mir eigentlich so einiges erklären, aber leider....mein englisch....

Magie...

Tag 12: Die Gärten von Heligan und die Gärten Eden in Cornwell

Heligan war einfach traumhaft, wie im Märchen. Man kann es allerdings kaum Fotografieren, die Bilder wirken nicht, weil es ein Farbspiel aus Licht und Schatten und diesen unendlich vielen Blumen ist, die irgenwie "wahllos" mitten im Garten wachsen. Es wirkt durch den zufälligen Blick, ich kann es nicht anders sagen.

Rhododendron ist in ganz Großbritannien eine Plage, er hat dort seinen idealen Boden und wächst und wächst und wächst einfach überall. Die größten Rhododendronbüsche allerdings habe ich in Heligan gesehen.

 

Ja diese Gewächshäuser waren riesig, sonst aber nicht so sehr beeindruckend. 15 Pfund pro Nase Eintritt, aber diese Art von Austellung von Pflanzen kann man schöner in Erfurt auf der EGA bewundern. Da flattern sogar noch Schmetterlinge herum. Da der Park noch sehr jung ist, denke ich ,wird es sicher noch. Für den Besucher vom Festland kann ich diesen Park dennoch nicht empfehlen, suchen wir nicht ehr die schönen englischen Gärten und keine Kunstwelt?

Winfred der Spassvogel! Oder ehr die Spassfliege??

Nun ging es zurück Richtung London, wir wollten am nächsten Tag Stonehenge anschauen, wir fuhren und fuhren, es kam kein Campingplatz, aber auf einmal waren wir vor Stonehenge. Es war schon gegen 19.00 Uhr. Was nun? Egal wir standen direkt davor, da müssen wir nicht noch hinein. Fotosession und weiter bis zum Campingplatz. Ein deutscher den wir dort trafen, sagte uns wo einer ist. Wir waren müde.

Tag 13: Wichester, Windsor, Eton, Ascot und ganz kurz Londen....der arme Winfred.....er war so lieb....wenn ich ihn auch manchmal genervt habe, weil ich immer Angst hatte, wenn die Engländer so nah an mir vorbeifuhren. Linksverkehr ist etwas Schlimmes.

Da in Winchester steht ein Tisch, es soll der Legende nach der Tisch der Tafelrunde sein. Leider steht der Tisch nicht im Raum, sondern wurde an der Wand angebracht.

Wir bummelten noch ein wenig durch die Stadt und fuhren dann gleich nach Windsor.

Windsor war sehr voll von Touristen, das Wetter war schön, mir hat es da gefallen. Das Schloss ist der Hammer,. so riesig.

Hier haben wir die Träger des Hosenbandordens fotografiert. Unsere berühmtesten Gothaer (nach Knut Kreuch), haben wir fotografiert. Unseren Ernst der I und seinen berühmten Sohn Albert, der ja der Ehemann von der Queen Victoria war, 1839 haben sie den Hosenbandorden bekommen.

Im Schloß durfte nicht fotografiert werden. Ein paar Fotos haben wir trotzdem heimlich gemacht, aber ich zeige sie lieber nicht hier, nicht dass ich eine teure Rechnung bekomme.

Nun fuhren wir noch nach Ascot und schauten uns die Rennsportanlage an, ich hatte eigentlich eine tradionelle Rennbahn erwartet. Ebenso wie unser Boxberg, nur ein wenig größer eben, aber war nicht. Sie ist hypermodern und sieht schon sehr beeindruckend aus.

Danach Eton Schule anschauen, sehr alt, eigentlich wie bei Harry Porter...., neuerdings mein Maßstab für englische Schulen :)

und ab nach London.

Es war schon 19.00 Uhr. Winfred hat mich mit seinen großen traurigen Augen angeschaut..."muss ich wirklich??" Ich schaute genauso zurück...."ach bitte.." Da konnte er nicht anders....DAS IST LIEBE!!!! Aber es war wirklich anstrengend, noch dazu Tussi wiedereinmal die verrücktesten Schleichwege sich gesucht hat. Parkplätze wurden in London abgeschafft. So etwas habe ich noch nie erlebt. Es gibt keine. Wie wir so durch die Stadt schon länger fuhren, alle die mich kennen wissen was kommt...ich musste mal Pipi. Kein Parkplatz. Es kamen mir schon die Schweißperlen auf der Stirn, endlich ein Parkplatz. Der war zwar gesperrt, aber die Schnur konnte man umfahren!! Supi. Gerade wie Winfred so anhielt Polizeisirene! "Warum parken sie hier??" (in englisch, aber es war unmissverständlich) Winfred stieg aus und versuchte die Situation zu entspannen, ich musste immer dringender. Ich bat Winfred die Tür vom Auto zu schließen und schnell habe ich heimlich Pipi gemacht. Inzwischen hat die Polizistin kapiert worum es ging. Sie rief mit ihren Walkie Talkie eine Polizeisteife!!!!!!! und die brachte uns dann zu einer Toilette. Zwar hätte ich bis dahin längst in die Hosen gemacht, aber der gute Wille zählt. Die Engländer sind einmalig.

Beim Überqueren der Strasse wären wir fast überfahren worden. Weil wir in die falsche Richtung geschaut haben....

London bei Nacht ist in der Innenstadt sehr schön, als wir dann mit dem Auto aus der Stadt, durch die Randbezirke fuhren, war es schon ein wenig unheimlich. Sehr schmutzig, trotz Dunkelheit zu erkennen.

Tag 14 und letzter Tag. Wir vergewisserten uns lieber auf unserem Laptop welcher Tag es ist. Es war Mittwoch! Den Laptop habe ich mitgenommen um über Hotspots zu Hotels, Campingplätzen usw. geführt zu werden, aber ich hat es nicht hinbekommen. Dafür hatte Winfred sein Lieblingsentspannungsspiel dabei und konnte Morgens nachdem er seine Fahrradtour zurückgelegt hatte, schön spielen und ich länger schlafen. Mein Hotspot war Connie, die ich immer anrief, mir dies und jenes aus dem Internet zu suchen!

Heute wollten wir uns zwei Schlösser ansehen, Sissinghurst war leider geschlossen (extra den weiten Weg gefahren und nirgendwo stand, dass es nur 3 Tage in der Woche geöffnet ist) Das nächste hatte offen, da wohnten auch nicht mehr die Besitzer, aber es war riesig mit einem herrlichen Park ringsherum. Leeds Castle.

 

Dieser Pfau hat einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen. So ziemlich am Ende des Parkes lief er uns über den Weg. Er blieb immer bei uns. Andere Urlauber wollten ihn weglocken, aber nein, er schmiegte sich förmlich an Winfred. Dabei hat der ihn nur geärgert, denn Winfred wollte, dass es seine Schleppe öffnete, was er nicht tat. Wir liefen langsam zum Parkplatz, der Vogel immer hinterher. Wir gingen durch ein Tor, schlossen es ordentlich, der Pfau flog darüber und ging mit uns bis zum Auto. Wir machten dort noch ein kleines Picknick, der Pfau blieb. Als wir dann ins Auto stiegen und wegfuhren, schrie er ganz laut. Erst dachten wir, wir hätten ihn angefahren, nein er stand da und schaute uns hinterher. Ist schon merkwürdig.

Tag 15. Rückfahrt nach Hause.

Rückblickend würde ich sagen, hat mir der Urlaub sehr gut gefallen. Das Wetter, na ja, ist halt Großbritannien. Südengland werden wir auf jeden Fall wieder besuchen. Da haben wir sovieles noch nicht gesehen. Allerdings Schottland ist mir zu weit, zu feucht, zu kalt. Ich habe es gesehen, muss nicht wieder hin.

Den Linksverkehr haben wir nur überlebt, weil die Engländer sehr aufmerksame Fahrzeuglenker sind. Es gab immer wieder Situationen da hat man einfach in die falsche Richtung geblickt, aus der Routine heraus. Man glaubt nicht wie schwierig das ist. Nicht das Fahren, das Anhalten und Anfahren, das Abbiegen und am Schlimmsten: das zu Fuß Fahrbahnüberqueren!!

So nun ist mein Bericht zu Ende, ich hoffe ihr hattet euren Spass daran!

 

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